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Zum elften Spieltag der Kreisoberliga empfing der NSV die zweite Mannschaft des PSV Wismar am Wallberg. Beide Teams standen in der Tabelle direkt nebeneinander und sind ebenfalls seit drei Partien sieglos. Entsprechend auch die Bedeutung des Spiels für beide Seiten.

In der Anfangsphase der Partie fand das Geschehen hauptsächlich zwischen beiden Strafräumen statt. Den ersten Weckruf auf Seiten der Gastgeber gab es in der 15. Minute, als Schwerin einen Kopfball nach einem Freistoß nur knapp neben das Tor setzte. Auf der anderen Seite versuchten es die Gäste das ein oder andere Mal aus der Distanz durch Günther oder Sabel, blieben damit aber erfolglos. Nach einer knappen halben Stunde fehlten Schwerin zum zweiten Mal nur Zentimeter zur Führung, als er erneut nach einem Freistoß per Kopf knapp verfehlte. Nur ein paar Minuten später dann die bisher beste Chance der Gäste, als Seroneit in der 35. Minute von halbrechts nur das Außennetz traf.

Die Platzherren erzeugten aus dem laufenden Spiel nur wenig Gefahr, wurden aber durch Standards immer wieder gefährlich. Die Gäste versuchten des Öfteren die hochstehende NSV-Abwehr zu überspielen, brachten aber nur wenige Pässe zielgenau an.
Sekunden vor der Pause liefen die Gastgeber nach einer eigenen Ecke in einen Konter. Als die Situation eigentlich geklärt schien und Sabel den zu langen Ball nicht mehr erreicht hätte, fuhr Marten aber noch das Bein aus und traf Sabel an den Hacken. Folgerichtig gab es den Strafstoß. Da wir nun schon über der Zeit waren, sagte Schiri Rosenfeldt an, dass es keinen möglichen Nachschuss gebe. Es konnten sich also alle zurücklehnen außer Seroneit und NSV-Keeper Schreiber. Eine der wohl spielentscheidenden Situationen, denn Oliver Schreiber hielt den nicht allzu schlecht geschossenen Strafstoß und rettete sein Team torlos in die Pause.

Nachdem die Neuburger ihren Keeper in der Halbzeit kurz feierten, wurde sich wieder fokussiert und minimal umgestellt.

Die Umstellung sollte ich bezahlt machen und die Gastgeber kamen mit deutlich mehr Schwung aus der Partie. Bereits nach fünf gespielten Minuten nach Wiederanpfiff konnte der NSV in Führung gehen. Bondzio erkämpfte den Ball im Mittelfeld und leitete auf Schwerin nach außen weiter. Der brachte eine gefährliche Flanke vor das Tor, die Tom Kloke unglücklich ins eigene Tor “klärte”.

Die Gäste drückten jetzt etwas mehr und die Partie wurde immer hektischer. Das lag allerdings auch etwas an Schiri Rosenfeldt, der es nicht schaffte die Spieler zu beruhigen.
Die Neuburger Defensive stand weiterhin gut und ließ trotz immer offensiveren Gästen kaum was zu. In der 66. Minute wechselten die Platzherren und brachten Trojan für Hansen, der sich gleich mit einer guten Aktion einfügte. In der 70. Minute hatte Schütt die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch Kittler hielt seine Männer mit einer starken Fußabwehr im Spiel. Die Gäste kam weiterhin kaum zu großen Chancen und die Neuburger beschränkten sich jetzt mehr und mehr aufs Kontern. Die guten Kontermöglichkeiten wurden aber dann häufig nicht gut genug ausgespielt.

Wenige Minuten vor Schluss krönte Schwerin sich dann für seine starke Leistung und machte mit einem tollen Tor den Deckel auf die Partie. Aus gut 20 Metern setzte er den Ball per Direktabnahme unter die Latte (88. Minute).
Anschließend hatten die Gäste dann noch zwei gute Chancen, verpassten aber jeweils nach Flanken knapp.

So blieb es am Ende beim 2:0 Heimsieg für die Neuburger, der Alles in Allem auch in Ordnung geht. Vor allem weil Schreiber den NSV mit dem gehaltenen Elfer kurz vor der Pause in der Partie hielt.

Am kommenden Samstag geht es im Kreispokal-Viertelfinale zu Burgsee Schwerin. Anpfiff der Partie ist 13 Uhr auf dem Sportplatz Großer Dreesch.

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