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Felix Schütt | Willkommen beim Neuburger SV e.V.
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Torreiches Spiel ‚Am Wallberg‘   

Torreiches Spiel ‚Am Wallberg‘
 

Am heutigen Sonntag empfingen die Stocks-Schützlinge den FC Selmsdorf am heimischen Wallberg. Die Marschroute war klar, man wollte die weisse Weste und damit den Anschluss an die vorderen Plätze bewahren. Der Trainer konnte seit langem fast aus dem Vollen schöpfen.

Das Spiel ging pünktlich los und abermals verschlief der NSV die Anfangsphase. Stern konnte nach tollem Pass in die Schnittstelle der Abwehr frei einschieben. Als die Platzherren den frühen Rückstand noch gar nicht verarbeitet hatten, bot sich Stern schon die Möglichkeit auf 0:2 zu erhöhen. Er tunnelte Keeper Hölgermann und lief aufs leere Tor zu. Zum Glück für den NSV wollte er es zu genau machen und schob den Ball an den Pfosten.

Danach kam der NSV dann auch erste Mal energisch vor das gegnerische Tor und Mitzka konnte nach toller Vorarbeit allein auf den Torwart zu laufen und schob zum Ausgleich ein.  Doch nur drei Minuten später der nächste Rückschlag, als T. Schwerin einen Selmsdorfer im eigenen 16er legte und Stern den anschließenden Strafstoß souverän versenkte (13. Minute).

Nun ging es Schlag auf Schlag und auch Neuburg bekam einen Strafstoß zugesprochen. Nach langem Ball von Hölgermann setzte Böhnke sich gegen den Torwart durch und schoss aufs Tor. Der Selmsdorfer Verteidiger stoppte den Ball mit der Hand auf der Linie und wurde vom guten Schiedsrichter Gniefke folgerichtig des Platzes verwiesen. Hannes Schröder blieb cool und schob zum erneuten Ausgleich ein.

In der 30. Minute der Schockmoment der Partie, als NSV-Kapitän Kähler mit Breitkopf zusammenrauschte und verletzt ins Klinikum nach Schwerin musste. Gute Besserung auf diesem Wege an unsere Nummer 10! Bis zur Halbzeit gab es dann keine nennenswerten Höhepunkte mehr.

In der Halbzeit stellte Trainer Stocks um. Böhnke ging neben Mitzka in den Sturm und das zahlte sich sofort nach Wiederanpfiff aus. Drei Minuten waren nur gespielt, da war Böhnke war auf links durch und konnte nur durch ein Foul im 16er gestoppt werden. Erneut ging Schröder zum Punkt und knallte das Ding humorlos in die Tormitte. Knappe zehn Minuten später sollte Böhnke für sein tolles Spiel selbst belohnen und vollendete einen schönen Spielzug nach Vorlage von Mitzka volley ins Tor (57. Minute).

Die Messe schien nun gelesen, da Selmsdorf in Unterzahl einem zwei-Tore-Rückstand hinterherlief. Dementsprechend boten sich viele Räume und Neuburg hätte das Spiel frühzeitig entscheiden müssen. Alleine Mitzka scheiterte zweimal im Eins-gegen-Eins mit dem Selmsdorfer Keeper.

Also kommt es wie es kommen musste und Stern war zum dritten Mal an diesem Tag erfolgreich. Das Spiel wurde nochmal unnötig spannend. Zum Glück für den NSV konnte Selmsdorf aus der starken Schlussphase keinen Profit mehr schlagen. Kurz vor Ende der Partie hätte Schwerin den Sack dann endültig zu machen können, sein Lupfer ging aber knapp über das Tor.

Dann war Schluss und Neuburg erleichtert, dass man den Sieg über die Zeit brachte. Nächste Woche geht’s dann nach Kirch Mummendorf gegen den Mallentiner SV und da sollte die Chancenverwertung um einiges besser sein.

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Neuburg: Hölgermann, Seemann, Breitkopf, Marten, Bondzio, Böhnke, Schwerin, Kähler (32. Schönke), Schröder (78. Henoch), Möller (79. Schreiber), Mitzka.

Tore: 0:1 Stern (6.), 1:1 Mitzka (10,), 1:2 Stern (13. Strafstoß), 2:2, 3:2 Schröder (16. Strafstoß, 49. Strafstoß ), 4:2 Böhnke (57.), 4:3 Stern (83.).

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Rückblick: 6. Renault Autohaus Hartwig Cup

Rückblick: 6. Renault Autohaus Hartwig Cup

Am 24.09.2017 fand der 6. Renault Autohaus Hartwig Cup statt. Alle zwei Jahre veranstalten die Alten Herren vom Neuburger SV dieses Kleinfeldturnier.

Sieben Mannschaften sind der Einladung gefolgt und erlebten bei schönstem Sonnenschein ein tolles Turnier. Der Titelverteidiger TSG Neubukow musste leider kurzfristig seine Teilnahme absagen. Somit kämpften 9 Mannschaften um Siege und Punkte.

In der Gruppe A standen sich PSV Wismar, MSV Lübstorf, Neuburger SV II, ASV Grün-Weiß Wismar und SG Zetor Benz gegenüber. Die Gruppe B bildeten die Mannschaften vom Poeler SV, Neuburger SV I, SV Damshagen und SG Ventschow.

Durch den Ausfall des Titelverteidigers hatte die Favoritenrolle der frischgebackene Kreisligameister PSV Wismar, welcher zum ersten Mal antrat. Bis zum letzten Spiel in Gruppe A war es spannend und nicht klar, wer ins Halbfinale kommt. Mit Siegen gegen MSV Lübstorf , dem Neuburger SV II und einem Unentschieden gegen SG Zetor Benz führten PSV Wismar und der starke ASV Grün-Weiß Wismar die Gruppe mit 7 Punkten punkt- und torgleich an. SG Zetor Benz lag mit 5 Punkten durch zwei Unentschieden und einem Sieg gegen den punkt- und torlosen Neuburger SV II in Lauerstellung auf Platz 3. Die letzten zwei Gruppenspiele mussten die Entscheidung herbeiführen. PSV traf auf den punktgleichen ASV und Zetor benötigte gegen den MSV einen Sieg. PSV tat sich schwer und rette sich gegen den besseren ASV Grün-Weiß mit einem 0:0 in das Halbfinale, da Zetor nicht über ein 1:1 gegen Lübstorf hinauskam und Gruppendritter wurde. Abgeschlagen belegte der Neuburger SV II Platz 5 und stand somit schon als Neunter des Turniers fest.

Ähnlich spannend war es auch in der Gruppe B. Auch hier konnten noch vor dem letzten Gruppenspiel 3 Mannschaften das Halbfinale erreichen. Die Gruppe führte Neuburg I vor der punktgleichen SG Ventschow mit 4 Punkten an. Der Poeler SV machte sich nach der Niederlage gegen Neuburg I durch den höchsten Sieg des Turniers gegen Damshagen (4:1) noch Hoffnungen. Die Ausgangslage war klar. In den Spielen Poeler SV gegen SG Ventschow und Neuburger SV I gegen SV Damshagen reichten Ventschow und dem Neuburger SV I ein Unentschieden, während Poel nur durch einen Sieg in das Halbfinale vorstoßen konnte. Beide Spiele endeten 1:1. Damit standen neben ASV Grün-Weiß Wismar und dem PSV Wismar auch der Neuburger SV I und die SG Ventschow im Halbfinale. Das Platzierungsspiel um Platz 7 konnte der bis dahin sieglose SV Damshagen gegen MSV Lübstorf mit 2:0 für sich entscheiden. Im Spiel um Platz 5 setzte sich der Poeler SV knapp mit 1:0 gegen die SG Zetor Benz durch.

Das erste Halbfinale gewann der ASV Grün-Weiß Wismar mit 2:1 gegen die SG Ventschow. Im zweiten Halbfinale gewann PSV Wismar nach einem torlosen 0:0 gegen Neuburger SV I 3:1 im 9-Meterschießen. Im Spiel um Platz 3 hatte der Neuburger SV I gegen SG Ventschow mit 2:0 die Nase vorn. Im Finale kam es erneut zum Aufeinandertreffen zwischen PSV Wismar und ASV Grün-Weiß Wismar. Hatte der ASV im Gruppenspiel noch ein leichtes Übergewicht, setzte sich PSV Wismar am Ende klar mit 3:0 durch und konnte bei seiner ersten Turnierteilnahme gleich den Titel erringen! Herzlichen Glückwunsch! Bester Torwart des Turniers wurde Steffen Herz vom ASV Grün-Weiß Wismar. Der beste Spieler kam aus den Reihen vom PSV Wismar, Andy Pisarski.

Auch ihnen, einen herzlichen Glückwunsch! In zwei Jahren, beim 7. Autohaus Hartwig Cup, hoffen wir wieder auf rege Teilnahme und schönes Wetter. Wir möchten uns bei allen Mannschaften und bei allen Helfern bedanken! Das Turnier hat allen sehr viel Spaß gemacht.

Zu den Ergebnissen und Tabellen

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Zu viele Geschenke verteilt   

Zu viele Geschenke verteilt
 

Zum sechsten Spieltag ging es für den NSV zum Tabellenführer nach Neukloster. Trainer Stocks musste schon vor Beginn der Partie das erste Mal reagieren und musste mit Daniel Erpen-Köhn und Torsten Böhncke zwei Startelfkandidaten kurzfristig austauschen, da bei beiden das Risiko auf Grund der Verletzungen zu groß war.

Die Gäste brauchten ein paar Minuten um sich an die neue Ordnung in der Defensive zu gewöhnen. Neukloster zeigte über die gesamte Partie die etwas bessere Spielanlage. Sie konnten sich allerdings nur selten durch die gutstehende NSV-Defensive kombinieren und mussten deshalb auf lange Bälle im Aufbau zurückgreifen. Bei den Gästen sah das ähnlich aus – in der Offensive fehlte im gesamten Spiel die Durchschlagskraft. Nur selten kam man zu guten Chancen.

Den ersten Aufreger der Partie gab es schon in der15. Minute, als NSV-Keeper Hölgermann das erste Mal hinter sich greifen musste. Doch Schiedsrichter Ratschat entschied zur Verwunderung (fast) aller auf Abseits.

Dann nur ein paar Minuten später wurde es etwas hitziger als Schiri Ratschat dem Trainer des VFL, Jörg Broberg, die rote Karte zeigte und ihn des Innenraums verwies. Nach ein paar Minuten Stillstand ging es dann weiter und diesen kurzen Schockmoment nutzten die Gäste zur 0:1 Führung aus. Eine Flanke aus dem Halbfeld von Trojan landete bei Mitzka, der den Ball aus zehn Metern per Kopf ins lange Ecke setzte. Doch die Freude hielt nur kurz, denn nur drei Minute später setzte sich Nikolai im Kopfballduell nach einer Freistoß durch und nickte zum 1:1 Ausgleich und Pausenstand ein.

In der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Neukloster hatte mehr Spielanteile, auch weil die Gäste es selten schafften den Ball über mehrere Stationen effektiv nach vorne zu spielen.

In der 51. gingen die Platzherren in Führung, als Breitkopf den Ball klären wollte, dabei aber unglücklich ins eigene Tor traf. Es ergaben sich mit fortlaufender Spielzeit mehr Räume, weil auch der NSV langsam kommen und mehr in der Offensive machen musste. Diesen Raum wussten die Spieler des VFL auszunutzen und kamen, vor allem in den letzten Minuten des Spiels, noch zu einigen dicken Chancen. NSV-Keeper Hölgermann erwies sich aber wieder als starker Rückhalt und hielt die Gäste im Spiel.

Auf Seiten des NSV hatte Mitzka noch die beste Chance, als er sich stark durchsetzte und mit Links vom linken Strafraumeck zu zentral abschloss. Die große Schlussoffensive blieb leider aus, so wurde es nichts mit einem Punktgewinn beim Spitzenreiter.

Zwei Minuten vor Schluss verteilte der NSV dann noch das zweite Geschenk. Durch einen Fehler im Aufbauspiel landete der Ball direkt im Lauf von Patrick Wichmann der eiskalt blieb und zum 3:1 versenkte.

Mit etwas mehr Glück in der Defensive hätte man heute durchaus einen Zähler mitnehmen können. So geht aber der Sieg am Ende auch dem Chancenverhältnis entsprechend in Ordnung.

Am nächsten Wochenende tritt der NSV dann nach drei Auswärtsspielen in Folge endlich mal wieder zu Hause an und empfängt am Sonntag 14 Uhr den FC Selmsdorf.

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Neukloster: Jentzen, Nikolai, Gust (79. Krohn), Klepacz, Schubert, Ziehl (89. Konrad), Wichmann, Rösner, Häring, Mertins, Sprenger.
Neuburg: Hölgermann, Trojan, Schütt, Breitkopf, Marten, Bondzio, Schwerin, Kähler, Dobbertin (74. Erpen-Köhn), Schönke (86. Schreiber), Mitzka.

Tore: 0:1 Patrick Mitzka (26.), 1:1 Marcus Nikolai (29.), 2:1 Michael Breitkopf (51. ET), 3:1 Patrick Wichmann (88.)

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Verdienter Sieg gegen Lübstorf   

Verdienter Sieg gegen Lübstorf
 

Am Samstag waren die Stocks-Schützlinge beim MSV Lübstorf zu Gast.

Wieder hatte der Coach nicht viel Spielraum was das Personal anging (nur 13 Mann standen zur Verfügung). Trotzdem wollte man gegen die noch punktlosen Lübstorfer am besten alle drei Punkte mitnehmen.

Bei guten äußeren Bedingungen und für einen KOL-Verhältnisse tollen Rasen pfiff der Schiedsrichter auch pünktlich 15 Uhr an. Beide Mannschaften begannen wackelig und suchten die Ordnung in ihren Defensivreihen.

Dann ging es aber schnell und schon nach 13 Minuten durften die Schwarz-gelben zum ersten Mal jubeln. Daniel Erpen-Köhn setzte sich mit toller Einzelleistung durch und veredelte das Solo mit einem straffen Schuss ins lange Eck. Die Erleichterung war den Gästen sofort anzumerken und bei den Platzherren ging der Kopf schnell nach unten.

Nur zwei Minuten später hätte Mitzka mit einem Schuss ins lange Eck fast auf 0:2 erhöht, doch diesen Ball konnte der Keeper stark entschärfen. In der 17. Minute wieder fast eine identische Situation, als Mitzka wieder die gleiche Ecke anpeilte und nun auch dem Keeper keine Chance ließ. Endlich nun auch der erste Saisontreffer für den Neuburger Torjäger nach zuletzt schon starken Leistungen als Vorbereiter.

Danach plätscherte das Spiel so vor sich hin, auch weil die Gäste jetzt in Redelaune kamen und jede Situation kommentierten. Mit dem verdienten 0:2 ging es in die Halbzeit, wo nochmal appelliert wurde sich die Luft zum Laufen und nicht zum Quatschen einzusparen

Zu Beginn der zweiten Hälfte stellte Lübstorf um und brachte den NSV damit völlig aus dem Konzept. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff konnte Jacob Berg den Anschlusstreffer erzielen und machte das Spiel wieder spannend.

Auch wenn Lübstorf nochmal alles versuchte, blieben die Großchancen weitestgehend aus und man neutralisierte sich im Mittelfeld. In der 55. Minute konnte Dobbertin endlich sein Debüt geben. Er kam für den verletzten Breitkopf in die Partie und zeigte eine solide Leistung.
In der 70. Minute konnten die Gäste dann doch noch den Sack zu machen und das erlösende 1:3 erzielen. Möller brachte eine butterweiche Flanke aus dem Halbfeld auf den Interimskapitän Seemann der zum Flugkopfball ansetzte und versenkte.

Damit war die Messe gelesen und die Moral der Lübstorfer gebrochen. Einziger Wehrmutstropfen war am Ende die Gelb-Rote Karte für Böhnke in der 90. Minute als er selbst gefoult wurde, dann wegen Nachtreten folgerichtig seine zweite Gelbe sah.

Nun geht am Sonntag zum aktuellen Spitzenreiter nach Neukloster. Anpfiff ist 14 Uhr im Waldstadion.

Neuburg mit: Hölgermann, Trojan, Seemann, Breitkopf (55. Dobbertin), Möller, Schönke, Böhnke, Schwerin, Pillney (75. Kähler), Erpen-Köhn, Mitzka.

Tore: 0:1 Daniel Erpen- Köhn (13.), 0:2 Patrick Mitzka (17.), 1:2 Jacob Berg (47.), 1:3 Thomas Seemann (70.).

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Unnötige Niederlage in Wismar   

Unnötige Niederlage in Wismar
 

Zum vierten Spieltag ging es für den NSV nach Wismar zu Schiffahrt/Hafen auf den Kunstrasen. Der ungewohnt große Platz machte den Neuburgern in der Vergangenheit oft Schwierigkeiten.
Beide Mannschaften taktierten in den ersten 20 Minuten viel und die wenigen Chancen auf beiden Seiten konnten nicht genutzt werden. Danach wurde das Spiel etwas offener und beide Mannschaften wurden mutiger Richtung Offensive.
Die Platzherren bekamen das Spiel dann besser in den Griff, während der NSV etwas den Faden verlor. In der 36. Minute brachte Kindler Schiffahrt in Führung, als er Hölgermann mit einem Schuss aus der Drehung überraschte. Proteste der Neuburger, dass Trojan vorher im Zweikampf gefoult wurde, brachten nichts. Vor der Pause wollten die Gäste dann unbedingt noch den Ausgleich, liefen dabei aber ins offene Messer. Die Platzherren nutzten einen Ballverlust, schalteten blitzschnell um und erhöhten mit etwas Glück im Abschluss wieder durch Kindler auf 2:0. Die dickste Chance zum Anschluss verdaddelten die Gäste fünf Meter vor dem Tor.

In der zweiten Hälfte musste der NSV nun etwas aktiver werden. Belohnt wurden die Mühen, als Jäke den Ball nach einer Ecke unglücklich ins eigene Tor beförderte. Den Schwung des Anschlusstreffers nahmen die Gäste mit und drückten auf den Ausgleich. Die Wismarer hingegen versuchten etwas Ruhe ins Spiel zu bringen und lauerten auf schnelle Konter oder Ballverluse.

Wieder nach einer Ecke war es dann Schröder, der im Gewühl am schnellsten reagierte und den Ball aus zwölf Metern ins Netz feuerte. Die Neuburger feierten den Ausgleich und wollten jetzt gegen die angeschlagene Heimtruppe alle drei Punkte mit nach Neuburg nehmen. Das Spiel entwickelte sich jetzt zu Kick’n’Rush, beide Teams warfen alles nach Vorne.

Nachdem Schwerin kurz vor Schluss die dicke Möglichkeit zur Führung liegen ließ und knapp am Pfosten vorbeischob, konnten die Jungs von Schiffahrt/Hafen dann doch noch den Lucky Punch landen und bescherten der völlig aufgerückten Neuburger Mannschaft die kalte Dusche. Grabner veredelte den Konter zur erneuten Führung (87.). Jetzt spielten die Gäste erst Recht „Alles oder Nichts“, so hätte es fast noch das 4:2 gegeben. Am Ende hieß es dann 3:2 für Schiffahrt und Hafen Wismar.

Nach dem guten Beginn wurden die Fehler Hinten gnadenlos bestraft und Vorne konnte man die guten Chancen nicht nutzen. Dann starteten die Gäste eine starke Aufholjagd, aber als es 2:2 stand hätte man sich besser mit dem Punkt zufrieden geben sollen anstatt unbedingt auf den Sieg zu gehen. So gewann am Ende die cleverere Truppe das umkämpfte Spiel.

Neuburg mit: Hölgermann, Trojan, Schütt (Henoch, 81.), Böhnke (Schönke, 71.), Breitkopf, Bondzio (Marten, 61.), Schwerin, Schröder, Möller, Erpen-Köhn, Mitzka

Tore: 1:0, 2:0 Christian Kindler (36., 43.), 2:1 Michael Jäke (ET, 67.), 2:2 Hannes Schröder (77.), 3:2 Daniel Grabner (87.),

 

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